Atelier UhrwerkAntike Uhren · Pflege & Reparatur

Restaurierung & Pflege mechanischer Uhren

Die Kunst, alte Uhren wieder zum Schlagen zu bringen.

Eine antike Uhr ist ein Stück angewandter Ingenieurskunst - Messing, Stahl und Geduld. Dieses Nachschlagewerk erklärt, wie mechanische Uhrwerke aufgebaut sind, was an ihnen typischerweise versagt und wie man sie behutsam und fachgerecht instand setzt.

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Wo man beginnt

Sechs Felder, ein Handwerk

Wer eine alte Uhr verstehen und erhalten will, bewegt sich zwischen Mechanik, Materialkunde und Geschichte. Die folgenden Kapitel führen Schritt für Schritt hinein.

Die Ankerhemmung Eingangs-Palette Ausgangs-Palette Anker Pendel-Anbindung Hemmungsrad

Das Herz der Uhr

Alles dreht sich um die Hemmung

Die Hemmung ist das Bauteil, das die gespeicherte Energie der Zugfeder oder der Gewichte in gleichmäßige, gezählte Portionen zerlegt. Sie gibt der Uhr ihren Takt - das hörbare Ticken - und entscheidet maßgeblich über die Ganggenauigkeit.

Verschleiß an Anker und Paletten, falsches Eingriffsspiel oder eine Uhr, die „außer Schlag“ läuft, gehören zu den klassischen Reparaturfällen. Wer die Hemmung versteht, versteht die halbe Uhr.

Wie die Hemmung arbeitet →

Sicherheit zuerst

Eine gespannte Zugfeder speichert beträchtliche Energie. Löst sie sich unkontrolliert, kann sie Werkzeug wegschleudern und schwere Verletzungen an Fingern und Augen verursachen. Niemals ein Federhaus ohne Federwinder oder ohne kontrolliertes Ablaufenlassen öffnen. Im Zweifel: Finger weg und einen Uhrmacher fragen.